INBESTFORM als Experte in der „Bild der Frau“

Mathias Wengert als Experte in der Ausgabe Bild der Frau Schlank & Fit Nr. 6 2017 »»»

Werde dein eigener Fitnesscoach

Mit der Motivation ist es wie mit der Schönheit, sagt Sportwissenschaftler Mathias Wengert. Sie kommt von innen.  Für alle, die mit dem Dranbleiben so Ihre Schwierigkeiten haben, hier die besten Tricks und Tipps vom Profi.

Haben Sie noch nie wirklich regelmäßig Sport gemacht? Dann fällt Ihnen der Einstieg oft besonders schwer. Oder gehören Sie zu den Menschen, die immer wieder mit Feuereifer starten, aber genauso schnell auch wieder aufhören, weil etwas dazwischen gekommen ist, wie Ferien, eine kleine Erkältung, zu viel Arbeit im Job?  Auch dann ist es gar nicht so leicht, eine Sportroutine zu entwickeln. Wichtigster Einstiegsmoment: Werden Sie Ihr eigener Fitness-Coach und überwinden Sie  Ihren inneren Schweinhund. Fangen Sie nicht einfach irgendwie an, sondern entwickeln Sie einen sinnvollen Trainingsplan. Wie oft wollen Sie laufen, schwimmen, walken oder ins Fitness-Studio? Und wie lange. So ein äußeres Gerüst gibt Ihnen Sicherheit und hilft dabei, auch regelmäßig Sport zu machen.

Stellen Sie sich die richtigen Fragen

Um dranzubleiben, brauchen Sie ein Ziel. Und zwar Ihr eigenes, das Sie selbst definiert haben. Es hilft nichts, wenn Ihr Mann oder die beste Freundin sagen, Sie müssten sich mehr bewegen. Der Impuls dazu muss von Ihnen ausgehen, sonst ist das Ganze schnell zum Scheitern verurteilt.

Stellen Sie sich deshalb schon im Vorfeld die richtige Frage. Fragen Sie sich nicht warum möchte ich Sport machen, sondern wofür. Mit der Frage Wofür gestalten Sie sich ein Ziel für die Zukunft. Möchten Sie schlanker werden? Fitter? Attraktiver? Gesünder? Ganz wichtig, Lassen Sie Ihre Gefühle wirken. Wie möchte ich mich danach fühlen? Lebendiger, belastbarer, freier? Welche positiven Folgen hat es, wenn ich mein Ziel erreiche? Welche negativen Ergebnisse machen sich breit, wenn ich es noch nicht einmal versuche. Wer die Gefühlsebene antriggert, nimmt die Herausforderung an. Denken Sie dran: Wenn Sie nicht selbst dafür brennen, geht Ihnen schnell der Treibstoff für Ihr Vorhaben aus. Erst recht, wenn es mal schwierig wird.

Schließen Sie einen Vertrag mit sich

Definieren Sie klar, wo Sie hinmöchten. Setzen Sie sich ein Ziel. Und schreiben Sie das auf: Über eigene Grenzen gehen und für den nächsten Halb-Marathon trainieren. Fit auf der Piste sein und deshalb vorher regelmäßig zur Skigymnastik gehen. Oder 3 Kilo weniger auf der Waage und deshalb jeden Morgen walken. Haben Sie Angst, dass Sie sich zu sehr quälen müssen? Dann starten Sie mit einem moderaten 15-Minuten-Programm pro Tag. Vereinbaren Sie mit sich selbst, dass sie dieses persönliche Ziel erfolgreich erreichen werden, unabhängig von den äußeren Umständen, vom Wetter, langen Feiern oder einem faulen Sonntagvormittag.  Setzen Sie Ihre  Unterschrift darunter. Falls Sie mal vom Weg abkommen, erinnert Sie dieser Vertrag an das Versprechen, das sie sich selbst gegeben haben.

Starten Sie mit der 72-Stunden-Regel

Wenn Sie diesen Vertrag mit sich geschlossen haben, lassen Sie die Sache nicht erst mal ruhen. Starten Sie innerhalb von 72 Stunden. Und bleiben Sie mindestens 4 Wochen dran. So hat Ihr Training die besten Chancen zu einer lieben Gewohnheit zu werden.

Machen Sie zwischendurch den Mini-Check

Erscheint Ihnen der Weg zu Ihrem Ziel zu lang? Machen Sie zwischendurch einen kleinen Gesundheitscheck.

Und beurteilen Sie auf einer Skala von 1-6: Wie fit fühle ich mich?

Auf einer Skala von 1-6: Wie gesund fühle ich mich?

Fragen Sie sich, ob Fitness oder Gesundheit während des Trainings um wenigstens einen Punkt zugenommen haben. Wahrscheinlich ja. So ein Pluspunkt ist ein super Motivationsgeber.

Bleiben Sie dran

Um fixe Termine auch wirklich regelmäßig wahrzunehmen, ist es gut, dabei in Gesellschaft zu sein. Das schafft Verbindlichkeit und gibt dem Schweinehund keine Chance. Verabreden Sie sich mit Freunden oder Ihrem Partner zum Sport. Checken Sie sich über eine Sport-App in eine Community ein.

Träumen Sie sich nach vorn

Nutzen Sie eine Technik aus der Sport-Psychologie, die auch alle Top-Athleten visualisieren: Stellen Sie sich vor, Sie hätten Ihr Ziel schon erreicht. Wie fühlt es sich an, beim nächsten Lauf durch die Zielgerade zu kommen? Wie ist es, keine Rückenschmerzen mehr zu haben? Was empfinden Sie, wenn das Hüftgold endlich geschmolzen ist? Allein die Vorstellung erzeugt Glücksgefühle und motiviert auf Kurs zu bleiben.

Feiern Sie Ihre Erfolge

Überfordern Sie sich nicht. Aber nehmen Sie auch Teilerfolge bewusst wahr. Freuen Sie sich daran, dass Ihnen Bewegung Spaß macht und wie gut Sie sich nach jeder einzelnen Trainingseinheit fühlen. Das macht Lust auf mehr.

Viel Erfolg beim Umsetzen wünscht dein INBESTFORM-Team

Mathias & Dr. med. Julia Wengert

Alles ist Bewegung !?

„Bewegung“

Gibt es etwas im Leben oder in unserer Welt, was sich in einem gewissen Zeitraum überhaupt nicht verändert, gar nicht „bewegt“?
Ist das in unserer Welt vorgesehen?
Selbst der größte und stabilste Berg verändert sich in jedem Moment: Er wird ausgewaschen durch Wasser, Staub wird durch Wind entfernt, die Pflanzen darauf wachsen und sterben ab …
Folglich geht es gar nicht, sich nicht zu verändern, sich nicht zu bewegen. Nicht alles ist für uns sofort sichtbar, und dennoch, laufen die Veränderungen und damit Bewegungen ständig ab. Dein Herz schlägt, deine Zellen erneuern sich, die Verdauung läuft ab usw. usf.

Alles in Bewegung
Nun ist die Frage, da sowieso alles in Bewegung ist, also auch wir, ob man nicht noch bewusster entscheiden möchte, wohin und wie man sich bewegt? Und damit meine ich nicht nur räumlich sondern auch im Inneren. Auch unsere Psyche, unser Inneres ist ja ständig in Bewegung, durch unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen verändert sich ständig unser unser Gemütszustand. Zumindest so lange man sich vom außen abhängig macht, wie man sich fühlt, aber dazu später mehr.
Aber auch Menschen, die ganz in ihrer Mitte ruhen und ausgeglichen sind, fühlen sich nicht die ganze Zeit gleich, und auch sie haben einiges in ihrem Geist bewegt und mussten sich auch selbst bewegen und erweitern, um solch ein Gemüt zu entwickeln, und diese Entwicklung hört wohl auch nie auf.
Tja, und zur Frage ob du dich dann nicht gleich bewusster und zielgerichteter bewegen möchtest: Wohin möchtest du dich den bewegen? Da sind wir schon wieder beim Thema Ziele aus dem letzten Blog von Mathias.
Das heißt, ohne ein Ziel oder noch besser Vision werden deine Bewegungen, die Veränderungen in deinem Leben eher ungerichtet, unbewusst ablaufen. Du lässt dich dann sehr leicht vom Außen leiten: was deine Eltern gut für dich finden, später deine Frau oder Familie, dein Arbeitgeber, die Wirtschaftslage….
Und im Inneren: du lässt die Anderen bestimmen, wie du dich fühlst, wenn du dich über sie ärgerst, eifersüchtig bist, dich gekränkt fühlst, gebauchpinselt und und und.
Das ist o.k., bei den meisten Menschen so der Fall, und scheint daher „normal“, aber die Frage ist, möchtest du das wirklich, oder kannst du es dir im Moment einfach nicht anders vorstellen, weil du es nicht anders kennst, nie anders gelernt hast?

Neues erleben
Um etwas neues zu erleben, etwas neues zu sehen, muss man sich eben auch bewegen, seinen Standpunkt verändern, seinen Radius respektive Horizont erweitern, auch das gilt für das Außen wie für das Innen. Und wie geht das? Zuerst brauchst du die Bereitschaft, die Neugierde, den Willen das zu tun. Ja, das ist unbequem und macht oft auch Angst. Wie eine Reise in ein unbekanntes Land. Aber da sind wir wieder: mit einem Ziel vor Augen ist die Motivation um einiges größer! Ich gehe ja auch nur den Berg hoch, wenn ich den Gipfel erreichen möchte oder die Hütte, die auf dem Weg liegt, oder auch einfach nur weil ich das Ziel habe meinen Körper zu fordern. Aber alles ist ein Ziel. Sonst kann ich bei der Talstation im Auto sitzen bleiben. Oder gleich ganz zu Hause.
Also: wenn du Lust hast, dich zu bewegen, lass dich von uns inspirieren, wir bieten einige Möglichkeiten dazu, für´s Außen wie für´s Innen. Im folgenden Film geht es um die Möglichkeit sein Inneres und damit sein Erleben und Bewusstsein zu “erweitern“. Und wir sprechen aus eigener Erfahrung, auch wir sind auf dem Weg, manchmal bequem und manchmal verlieren wir auch unser Ziel aus den Augen. Aber einmal in Kontakt mit deinem Inneren wirkt es im Herzen weiter, und je besser du mit deinem Inneren in Kontakt bist, je mehr du dich für dich interessierst, desto besser hörst du das Flüstern Deines Herzens, das deine Vision schon immer kennt, und dich gerne leiten möchte: Deine Bewegung und Entwicklung aus deinem Inneren aus Lebensfreude und Liebe heraus.
In diesem Sinne: go on!
Herzliche Grüße von
Julia