Schlaf – 1/3 unserer Lebenszeit schlafen wir

Ein Drittel der Lebenszeit verbringt der Mensch mit Schlafen.

Bei einem 90-jährigen wären das 30 Jahre, die er damit verbringt „nichts“ zu tun. In dieser Zeit wirkt er äußerlich ruhig. Doch der Schein trügt. Tatsächlich ist der Körper während der Schlummerphase hochaktiv. Wenn wir schlafen, verrichtet er lebenswichtige Arbeit.
Im Schnitt liegen wir rund 6 bis 8 Stunden pro Nacht im Bettchen und schlafen. Diese nächtliche Ruhepause nutzt unser Organismus, um sich zu regenerieren. Auch das Gehirn ist im Schlaf aktiv: Es transportiert Abfallstoffe aus den Zellen und ordnet all jene Dinge, die wir tagsüber erlebt haben. Auf diese Weise legt es den Grundstein für Lernprozesse.

„Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.“ Arthur Schopenhauer

Trotz aller Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung ist der Schlaf erst in Teilen verstanden. Sicher ist allerdings: Wir brauchen ihn, um zu überleben und gesund zu bleiben. Doch in unserer modernen Gesellschaft wird erholsamer Schlaf zunehmend zur Mangelware. Immer mehr Menschen haben Probleme damit, nachts abzuschalten. Ebenso beklagen immer mehr Menschen Müdigkeit, Energiemangel, Gewichtsprobleme, Stimmungsschwankungen und Immunschwäche, die erholsamer Schlaf nachweislich positiv beeinflussen kann. Bei der Reparatur von Zellgewebe, der Thermoregulation, der Stoffwechselregulation und der adaptiven Immunfunktion spielt Schlaf eine tragende Rolle. Wie mehrere Studien gezeigt haben, besteht eine signifikante positive Beziehung zwischen Schlafdauer und der Verringerung von Körperfett. Folglich sollte jeder, der Abnehmen möchte, neben Bewegung, Ernährung auch den Schlaf und natürlich das eigene Bewusstein berücksichtigen und in den Prozeß miteinbeziehen. Was jetzt natürlich nicht bedeutet, dass den ganzen Tag Schlafen den Körperfettanteil verringert! 😉

Schlafverhalten, Probleme und Zusammenhänge

Mitte März 2017 hat die DAK eine Studie zum Schlafverhalten in Deutschland
veröffentlicht. Sie kommt zum Ergebnis, dass 80% der Erwerbstätigen schlecht schlafen. Im Vergleich zu einer Studie aus dem Jahr 2010 sind die Schlafstörungen bei den Erwerbstätigen zwischen 35 und 65 Jahren um 66% gestiegen. Jeder zehnte Arbeitnehmer ist dabei sogar von der Insomnie betroffen. Auch hier ist die Anzahl im Vergleich zu 2010 gestiegen und zwar um 60%. Für die meisten Krankheitstage sorgen weiterhin Erkrankungen am Muskel-Skelett-Systems (319 Tage je 100 Versicherte). Auf Platz folgen die psychischen Erkrankungen (246 Tage je100 Versicherte). Der Anteil der Fehltage durch Schlafstörungen stieg im Vergleich zu 2010 um 70% auf 3,86 Krankentag je 100 Versicherte. Dabei geht die Studie auch darauf ein, dass Schlafprobleme Auswirkungen auf die Psyche haben, sodass die eigentlichen Auswirkungen
der Schlafprobleme auf die Fehltage nicht ganz zum Ausdruck kommen.
Zwischen der Stimmung und dem Schlaf besteht eine wechselseitige Beziehung. Emotionen, Gefühle und Schlafrhythmus sind untrennbar miteinander verbunden. Gerade deshalb ist es so wichtig seine Gefühlsebene mit Bewusstseinstraining regelmäßig zu üben. Gedankenhygiene über Fühlen führt deshalb auch zu mehr Schlafhygiene, daher empfehlen wir immer vor dem Einschlafen alles gefühlsmäßig zu bereinigen was sich über den Tag vielleicht angestaut hat. Dazu muss ich aber ins Bett gehen, bevor ich allzu müde bin. Auch wird dem Schlaf vor 24 Uhr eine hohe Bedeutung für die Erholung beigemessen.

Innere Uhr aus dem Takt

Doch das sind nicht die einzigen „Schlafkiller“. In unserer modernen Gesellschaft lauern viele weitere Störenfriede der Nacht. Stress und organische Beschwerden können uns ebenso den Schlaf rauben wie ständiger Verkehrslärm, schlechte Luft und die vielerorts steigenden Nachttemperaturen. Auch der Genuss von Kaffee, Alkohol und Zigaretten stört den Schlaf. Unsere heutige Lebensweise steht dem natürlichen Takt der inneren Uhr oft entgegen und bringt ihn durcheinander. So führt der hierzulande übliche frühe Schulbeginn etwa dazu, dass Jugendliche aufstehen müssen, wenn ihr interner Taktgeber eigentlich noch auf Schlafmodus steht. Noch drastischer ist der Effekt bei Arbeitern im Schichtdienst und vor allem bei Wechselschichten, wo quasi gar kein Rhythmus mehr vorhanden ist.
Ebenfalls ein wirkungsvoller Schlafräuber ist die allabendliche Beschäftigung mit Tablet, Laptop und Handy. Denn der Blaulichtanteil ihrer LED-Displays wirkt auf den Körper wie Tageslicht: Er unterdrückt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Je heller die Umgebung ist, desto weniger Melatonin wird ausgeschüttet. In früheren Tagen, als es noch kein künstliches Licht gab, wurde der Mensch daher bei Einbruch der Dunkelheit schnell müde.

Es gibt Untersuchungen (Gamble), die zeigen, dass der Rhythmus den wir heutzutage pflegen mit einer Wach- und einer Schlafphase innerhalb eines Tages möglicherweise nicht dem ursprünglichen Rhythmus entsprechen. In Versuchen bei denen Probanden nur noch 10 helle Stunden am Tag hatten (Im Vergleich zu den üblichen 16 Stunden) zeigte sich eine erhöhte Melatoninausschüttung vor und während des Schlafs. Der Schlaf wurde zudem meist in zwei gleich lange Schlafphasen aufgeteilt, die jeweils mehrere Stunden anhielten. Um Mitternacht
herum wachten die Probanden auf und waren für ein bis drei Stunden wach.

Gute Schlafgewohnheiten aufbauen

Im Schlafzimmer sollte beim Zubettgehen alles auf die Nacht ausgerichtet sein. Genügend Sauerstoff, angenehme Temperaturen und Dunkelheit sind förderlich für den Schlaf. Helle Beleuchtung, etwa von elektronischen Geräten, schadet dagegen, weil sie die Ausschüttung von Schlafhormonen hemmt. Also am besten ein besser zwei Stunden vor dem zu Bett gehen, Fernseher, Computer, Laptop, Smartphone und Tablet aus. Wir empfehlen auch WLAN-Verbindungen, falls vorhanden für die Zeit des Schlafens zu trennen und Smartphone und Co. auf Flugmodus zu stellen, das Spart Akku und lädt den eigenen garantiert besser und nachhaltiger wieder auf.  Am besten gehen sie zu regelmäßigen Zeiten ins Bett, bevor sie allzu müde sind und auch entsprechend regelmäßig sollten sie dann aufstehen. Vor dem Einschlafen alles fühlen, was noch so an Gedanken und Gefühlen da ist und bei Bedarf wichtige Dinge aufschreiben, dann kann ich sie loslassen und am nächsten Tag wieder vom Zettel aufnehmen. Statt Alkohol am Abend einen beruhigenden Tee trinken. Alkohol hilft zwar beim Einschlafen, wirkt sich allerdings nach einer Weile nachteilig auf die Schlafqualität aus. Sobald der Körper beginnt, den Alkohol abzubauen, wachen sie auf und finden nicht mehr in den gesunden Tiefschlaf zurück. Sport hilft bei Schlafproblemen ebenfalls, aber vielleicht sollten sie nicht zu später Abendstunde in hochintensiven Bereichen rumspringen und anschließend sofort versuchen zu schlafen. Planen sie ihre Sporteinheiten in ihrem eigenen Rhythmus, sie finden schnell heraus, ob er ihnen Bewegung morgens, mittags oder abends gut tut.

Es ist an der Zeit, dass wir unsere Einstellung ändern und Schlaf statt als notwendiges Übel und verlorene Zeit, als lebensnotwendige, gesunde nächtliche Aktivität ansehen.

4 Tipps für den gesunden und erholsamen Schlaf:

  1. Schlafen gehen bevor man allzu müde ist!
  2. Schlafhygiene – gute Luft, Temperatur, Dunkelheit im Schlafgemach checken
  3. Selbstreflexion, Fühlen und Integrieren was noch vom Tag so da ist: Erfolge des Tages/Dankbarkeit
  4. WLAN, PC, Tablet, Smartphone frühzeitig aus – Akku sparen und den eigenen aufladen

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Bettruhe! 😉

Ihr INBESTFORM®- Trainer Team

 

 

Rasch B., Born J., „About Sleep´s Role in Memory“, Physiol Rev, April 2013, 93(2), 681-766, DOI: 10.1152/physrev.00031.2012

DAK. (2017). Müdes Deutschland: Schlafstörungen steigen deutlich an. Zugriff am 28.03.2017. Verfügbar unter https://www.dak.de/dak/bundesthemen/
Muedes_Deutschland_Schlafstoerungen_steigen_deutlich_an-1885310.html

Moturu S.T., Khayal I., Aharony N. et al., „Sleep, mood, and sociability in a health population“, Conf Proc IEEE Eng Med Biol Soc., 2011, 2011:5267-70, DOI:10.1109/IEMBS.2011.6091303

Gamble, J. (Autor), 15.09.2010. Our natural sleep cycle, Youtube. Verfügbar unter
https://www.youtube.com/watch?
annotation_id=annotation_1646045517&feature=iv&src_vid=LWULB9Aoopc&v=-ZvyLHi2us

Im Urlaub in Bestform!

Mit dem Schlingentrainer absolvieren wir ein funktionelles Ganzkörperkrafttraining das in erster Linie ausschließlich mit dem eigenem Körpergewicht absolviert wird. Die Übungen werden meist hängend oder gestützt im Schlingentrainer durchgeführt. Das Besondere am Schlingentraining  ist, dass unter instabilen Bedingungen „beim Hängen im Seil“ der Körper geschult wird, seine Körperstabilität nicht nur aufrecht zu erhalten sondern auch zu verbessern. Sowohl Belastung als auch Instabilität des Körpers können beim Schlingentraining von einfach bis extrem schwer angepasst werden. Daher ist das Schlingentraining für alle Leistungsniveaus vom Breiten- bis zum Leistungssportler bestens geeignet.

Du kannst ein propriozeptives, koordinatives, mobilisierendes, als auch ein kraftintensives oder ausdauerorientiertes Training absolvieren. Egal ob HIIT, Fettverbrennung oder Muskelaufbau, im Studio, zu Hause oder im Urlaub, ein Training mit dem Schlingentrainer ist überall möglich.

Meine Personal Training Klienten kennen den Schlingentrainer aus allen Perspektiven und auch im INBESTFORM® Gruppen Outdoor Zirkeltraining ist er immer im Einsatz.

Damit Du auch im Urlaub in Bestform bleibst, habe ich Dir hier ein kleines Schlingentrainer Urlaubsworkout zusammengestellt.

Vorteile des Schlingentrainers als Urlaubstrainingsgerät:

  • passt perfekt ins Reisegepäck
  • kann überall aufgehängt werden, selbst indoor an der Hoteltür oder outdoor am Strand und im Wald, am Spielplatz …
  • du trainierst damit Koordination, Balance, Stabilität, Mobilität und Ausdauer
  • ein super Coretrainingsgerät
  • unglaubliche Übungsauswahl (frag deinen Trainer für mehr Übungen!)
  • für jedes Leistungsniveau geeignet, ob alleine oder in der Gruppe
  • abwechslungsreich und motivierend
  • gewinnbringend für jede Sportart, egal ob Breiten- oder Leistungssport

Viel Erholung und Spaß im Urlaub wünscht Dein INBESTFORM® Trainer Team.

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Achtsame Fitnessübungen

Achtsamkeitsübungen, oder wie ich es nenne Bewusstseinstraining, erfreuen sich derzeit immer größerer Beliebtheit. Dahinter steckt wohl das Streben der Menschen nach Ruhe und Gelassenheit im Trubel unserer hektischen modernen Gesellschaft. Yoga, Entspannungsübungen und Meditation helfen bei der täglichen Stressbewältigung und stärken die Fähigkeit, sich voll und ganz auf das Jetzt zu konzentrieren. Doch Achtsamkeit muss nicht nur im Yogazentrum stattfinden und bei Verlassen dieses enden, vielmehr finde ich können wir Achtsamkeit immer und überall und bei jeder Tätigkeit üben.

Wissenschaftler sind auch schon auf den Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und Gesundheit aufmerksam geworden. Wer einen gesunden Menschenverstand besitzt bekommt das auch ohne Wissenschaft hin! 😉 Schließlich beinhaltet doch unsere Gesundheit immer Aspekte körperlicher, geistiger und seelischer Matrix. Jedenfalls fanden die Wissenschaftler heraus, dass es eine Verbindung zwischen dem Gewicht und einem achtsamen Lebensstil zu geben scheint. Achtsamkeit während der Mahlzeit reduziert die Kalorienaufnahme.

Beim Fitnesstrainig trägt achtsames Verhalten zur Leistungssteigerung, zur Vermeidung von Verletzungen und zur konsequenten Umsetzung des Trainingsplanes bei.

Lenke doch mal öfter einmal deine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit darauf, wie sich dein Körper gerade fühlt, ganz egal ob du beim Jogging, schwimmen, Rad fahren oder Fitnessstudiotraining oder sonst einer Sportaktivität nachgehst. Versuche ein umfassendes Gespür für deinen Körper zu erhalten und zu entwickeln:

Hilfreiche Fragen am Beispiel achtsames Lauftraining:

  • Wie ist meine Körperhaltung?
  • Wie setzt mein Fuß beim Laufen auf? Ist mein Knie/Hüfte gebeugt oder gestreckt während des Laufens?
  • Ist mein Becken aufgerichtet? Und welche Auswirkungen hat eine Veränderung des Becken auf meine Lendenwirbelsäule (LWS)?
  • Setze ich mein Sprunggelenk und Großzehenballen aktiv in der Abstoßphase ein?
  • Welches Gelenk fühlt sich nicht ganz frei an? Habe ich irgendwo Schmerzen, Verspannungen, Verklebungen?
  • Wie schnell/langsam ist meine Atmung?
  • Wie fühlt es sich an mal größere/kleinere Schritte zu machen?
  • im Weiteren gerne auch: Was nehme ich um mich herum wahr? Geräusche der Vögel, die Natur, der Geruch des Waldes, der Blumen, wie fühlt sich der Boden unter den Füßen an?

Körperliche Betätigung macht umso mehr Freude und ist effektiver, wenn du dabei achtsam bist.

Im Fitnessstudio, aber auch in der Natur begegnen mir sehr häufig Sportler mit Kopfhörern, die leider oft nichtmal meinen Gruß erwidern können, weil sie ihn garnicht mitbekommen, oder oft erschrecken, wenn sie von hinten von mir überholt werden. Achtsamkeit definiere ich anders. Natürlich kann ich achtsam Musik oder ein Hörspiel hören und eintauchen, doch muss ich dazu auch noch laufen oder wozu benötige laute, motivierende Musik für mein Krafttraining? Singletasking statt Dual- oder Multitasking wäre hier zur Abwechslung meiner Meinung nach mal angebracht!

Leider sehe ich allzu oft, Jungs ihren „Discomuskel“ mit irrsinnig hohen Gewichten trainieren, aber die Aufrichtung und Körperhaltung vor, während und nach der Übung ist dramatisch. Die innere Haltung beim Training hat Auswirkung auf die äußere Haltung beim Training.

Achte so gut es geht auf Signale deines Körpers, um so effizient wie möglich zu trainieren und das Verletzungsrisiko zu verringern. Im Laufe meine Leistungssportkarriere als Hockeyspieler, aber auch Freizeitsportler bin ich bisher von schwerwiegenden Verletzungen wie Bandscheibenvorfällen, Kreuzbandrissen, Achillessehnenverletzungen verschont geblieben, oder es liegt eben an meiner Achtsamkeit im Umgang mit meinem Körper.

Bewusstseinstraining ist ein Training, übe dich darin und du wirst besser werden.

Eine kürzlich durchgeführte Studie¹ kam zu dem Ergebnis, dass sich bei Menschen, die beim Training auf Achtsamkeit wert legten, ein größeres Gefühl der Zufriedenheit einstellte. Diese Menschen ließen übrigens das Training auch weniger oft ausfallen.

Zu Beginn einer achtsamen Trainingseinheit hielten sie einen Moment inne, um in ihren Körper hineinzuhorchen. Wie fühlen sie sich? Welche Ziele verfolgen sie mit dem Training? Was wollen sie erreichen? Wie werden sie sich fühlen, wenn sie das geschafft haben? Diese und weitere Fragen stellten sich die Probanden vor der Einheit. Anschließend konzentrierten sie sich auf die Umgebung. Was sehen sie? Was teilen ihre 5(6) Sinne mit? Wie wird sich die Umgebung auf ihre Selbstwahrnehmung auswirken?

Beim Sport sollte die Aufmerksamkeit nach innen nicht nach außen gerichtet sein, die Gegebenheiten sollten darüber hinaus aber nicht völlig ignoriert werden, wie ich finde.

Es kann eine Weile dauern, bis man sich angewöhnt hat, achtsam zu trainieren, dranbleiben ist wie immer alles. Mit der Zeit geht es in Fleisch und Blut über und du wirst deine Leistung steigern und dich während und nach dem Training besser fühlen.

Probier´s doch einfach mal aus.

Hier noch ein passender Videoimpuls aus unserem Free Spirit® Trainerteam, beim Free Spirit®Training lernst du übrigens alles über Achtsamkeit, nicht nur beim Training sondern in und für alle Lebenslagen:

Dein INBESTFORM Trainer Team wünscht viel Freude im JETZT! 😉

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¹ Tsafou K.E., De Ridder D.T., van Ee R., Lacroix J.P., „Mindfulness and satisfaction in physical activity: A crosssectional study in the Dutch population“, j Health Psychol., Sep. 2016, 21(9):1817-27

Die Stoffwechselkur

Abnehmblockaden, Energiemangel, Müdigkeit?
Was läuft schief mit Deinem Stoffwechsel? Was is(s)t Dein Körper? Welche Nährstoffe fehlen Dir möglicherweise? Was braucht Dein Körper zum Leben? Wie funktioniert gesundes und nachhaltiges Abnehmen? Was ist das Geheimnis dauerhaften Wohlfühlens?
 
Diese und weitere Fragen beantworten wir gerne im Stoffwechselkur Vortrag. Unsere langjährige Erfahrung in ganzheitlicher Medizin, Sportwissenschaft, Ernährungswissenschaft, Coaching und Entgiftung rundet dieses Stoffwechsel-Konzept ab und macht es zu deinerm Erfolgsfaktor.
Orange and mango healthy smoothie served with granola and berries

Stell Dir mal vor, Du bist IN BESTFORM.

Wie Du Dich nach 44 Tagen in deinem Körper wieder wohlfühlst und 6-10 kg ohne JoJo-Effekt für immer abnimmst!!!
Die natürliche Abnehmformel mit Vitalstoffen – bringt deinen Stoffwechsel in Bestform.
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+++ Stoffwechseloptimierung – Gesund, nachhaltig, erfolgreich abnehmen – garantiert ohne JoJo-Effekt
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+++ Nebenbei verbessertes Hautbild, Darmgesundheit und Schmerzfreiheit in Gelenken
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+++ Stoff Wechsel – einmal neu einkleiden
 
Deine Vorteile:
• 1000-fach erfolgreich durchgeführtes Stoffwechselkonzept
• 50 Jahre alte Stoffwechsel-Wissenschaft modern aufbereitet und umgesetzt
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WANN: Dienstag, den 04. Juli 2017 von 19:30-21 Uhr
WO: Blickweisen, Marktplatz 3, 74343 Sachsenheim
WER: Mathias Wengert, Dipl.-Sportwissenschaftler, Personal Trainer & FreeSpirit® Coach, INBESTFORM®-Gesundheitsmanagement
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Mathias Wengert INBESTFORM® – Gesundheitsmanagement

fon 07761 – 99 88 502

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email info@inbestform.de

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Certified as TOGU® International Educator

INBESTFORM® – Bewegtsein meets TOGU® – Healthy Training

Letztes Wochenende gings zur TOGU® International Educator Ausbildung nach Prien am Chiemsee – wie ihr seht, hatten wir viel Spaß. 🙂

TOGU passt prima ins Konzept von INBESTFORM, hochwertige Trainingsprodukte made in Germany und ein Healthy Training Concept, das genau wie INBESTFORM Bewegtsein auf den Säulen Ausdauer, Kraft & Faszien aufbaut und als Grundlage Sensomotorisches Training, Balance, Koordination und Proprizeptives Training beinhaltet. Die kreativen Übungen und Trainingstools, die ich in der Ausbildung kennen lernen und vertiefen durfte, werden das INBESTFORM – Bewegungstraining prima ergänzen und erweitern.

3 Säulen: Faszien Fitness, Kraft- & Stabilitäts-Training und Ausdauertraining

Wieso ist ein Sensomotorisches Training so wichtig für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden? Gerade für diejenigen, die langfristig gesund und fit sein möchten gilt es ein, den ganzen Körper ansprechendes, Trainingsprogramm zu absolvieren.

„Use it, or loose it!“

Benutzen wir gewisse Areale für Sensorik und Motorik nicht mehr, bilden sie sich zurück. Gerade das Gleichgewicht, Balance und die Koordination wird in unserem bewegungsarmen Alltag immer weniger gefordert und an den klassischen Fitnessstudiogeräten leider auch nicht, daher trainieren unsere Klienten und Kursteilnehmer immer ihre propriozeptiven Fähigkeiten und Fertigkeiten auf wackeligen Unterlagen sei es im Stehen, Gehen, Rücken-, Bauch-, Seitlagen oder im Vierfüßler. Denn für erfolgreiches und gesundes Altern ist Gleichgewicht und Kraft, sowie Beweglichkeit und Ausdauer nötig, um zum einen den Bewegungsapparat aber auch das Herz-Kreislauf-System gesund und fit zu halten. Daher empfehle ich immer ein Trainingsprogramm bestehend aus Ausdauer-, Kraft-, Beweglichkeits- und Faszien Training für langfristige und nachhaltige Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Je mehr Reize, umso besser. Wir müssen uns fordern, um uns zu fördern, egal in welchem Bereich des Lebens!

Die neuen TOGU®- Spielsachen bieten hier super Variations- und Abwechslungsmöglichkeiten für das Training in Bestform.

Hier noch ein paar hilfreiche Trainingstipps, um dein Training zu „pimpen“:

  • Welche Übungen kannst du mit wackeligen Unterlagen, Bällen, Bändern, … sensomotorisch anspruchsvoller gestalten?
  • Was ist deine Lieblingsübung und wie kannst du diese variieren?
  • Wie könntest du 5 Minuten Faszien Training ergänzend in dein bisheriges Warm-Up und Cool-Down integrieren?

Bleib oder bring Dich in Bestform! Gerne unterstützen wir Dich dabei.

Dein INBESTFORM Trainer Team

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3 Tage 3 Themen – bewegtsein, ernährtsein & bewusstsein

Das 1. INBESTFORM Gesundheitsseminar hat vom 21.-23. April 2017 stattgefunden und die Teilnehmer sowie Julia und Ich sind begeistert.

Das Gesundheitsseminarskript randvoll gefüllt mit Informationen, Tipps und praktischen Übungen für deine Bestform.

Wir waren sehr gespannt, ob wir all unsere geplanten Inhalten in den 3 Tagen mit den Teilnehmern durch bekommen, wie alles zeitlich klappt und wie die vielen praktischen und theoretischen Übungen auch bei den Teilnehmern ankommen. Nur soviel dazu – alles Bestens! Unsere jahrelange Seminarerfahrung hat es uns ermöglicht einen Seminarinhalt der Extraklasse zusammen zu stellen.

Das Besondere am INBESTFORM Gesundheitsseminar, so die Teilnehmer, sei die Kombination aus Bewegungs-/Trainingsübungen, praktischen Infos zur Ernährung, einfach umsetzbar und schon am Seminar schmackhaft, sowie den Übungen fürs Bewusstsein, die Sie in der Art und Weise noch nicht kannten.

Inhalte des 3 Tage Gesundheitseminars:

  • Ziele, Motivation & Erfolg: Ziele setzen, Erfolgsfaktoren, Visualisierung, Ressourcen, Der ultimative Motivationstrick, Absicht & Werte, Opfer-Schöpfer-Switch
  • Gesundheitscheck: Functional Movement Screen, Ist-Analyse, Selbstreflexion und -einschätzung
  • „Faszienierender“ Bewegungsapparat: Faszien Wissenschaft & Fitness, Körper-Regulation, Der INBESTFORM®-Flow, Wirbelsäulenaufrichtung, deine Größe erleben innerlich wie äußerlich, Körper-bewusst-Sein
  • Das E3-Ernährungskonzept – Ernähren, Ergänzen, Entgiften: Zellphysiologie, Energiegewinnung, Baustoffe des Körpers, Vitalstoffe, Makro- & Mikronährstoffe, bioverfügbar und natürlich Ergänzen, Detox – Entgiften, H2O
  • Bewegte Pause – bewegt im Sitzalltag: Der Sitzmarathon, Tipps- & Tricks für den Büroalltag, Körpermeditation, Stabilität in und aus der Mitte – Coretraining, Joint-to-Joint-Prinzip
  • Re-Gesundheitscheck: Functional Movement Screen, Selbstreflexion und -einschätzung
  • Dranbleiben 2.o: Dranbleibtools für nach dem Seminar
Gesunde Snacks für die Seminarpausen

Am Beindruckensten war zu sehen und zu messen, wie die Teilnehmer schon in den 3 Tagen ihre Bewegungsqualität, Mobilität als auch Stabilität deutlich verbessern konnten.

Zitat einer Teilnehmerin, die sich selbst als Sportmuffel bezeichnet:

„Wirklich beeindruckend für mich war, dass jeder Teilnehmer am Anfang und am Ende einen eigenen Gesundheitscheck bekommen hat und man wirklich gesehen hat, wie die Übungen, die speziell für jeden empfohlen und auch kontrolliert worden sind, eine unglaubliche Verbesserung der Fitness und Beweglichkeit erreichen konnten. Und man auch gesehen hat, was möglich ist, mit wirklich wenig aufwand.“

Training der Fuß- und anschließend auch der Wirbelsäulenaufrichtung

Das sagen weitere Teilnehmer zum Gesundheitsseminar…

„Ich hatte die letzte Zeit verstärkt Rückenprobleme, und ich konnte durch die Dehnungsübungen für die bei mir im Gesundheitscheck festgestellten verkürzten Muskeln da schon sehr gute Resultate erzielen, im unteren Rücken sind die Wehwechen so gut wie weg.“ Michael G.

„Ich habe eine Menge neuer Infos mitgenommen, wie ich mich bewusst gesünder ernähren und bewegen kann, wie ich meinen Bewegungsapparat stärken kann und wie ich mich einfach wohler fühlen kann.“ Benjamin Sch.

„Ich nehme für mich mit, bewusster zu essen, mein Essen bewusster auszuwählen. Für mich war komplett neu, welchen Einfluss die Mitochondrien auf die Zellen haben, was z.B. eine zu hohe Aufnahme von Zucker bewirkt, und zu erkennen, welche Stoffe der Körper braucht, was ihm gut tut, was wir viel zu viel essen und kurz- oder langfristig schädigt. Wenn man erkennt warum etwas schadet, fällt es einem leichter, es zu reduzieren.“ Sandra D.

„Ich würde das Seminar  allen empfehlen, die unzufrieden sind mit ihrer aktuellen körperlichen- oder Ernährungssituation oder das Gefühl haben, sie möchten etwas verändern.

Das Besondere an diesem Seminar war es einfach die Kombination, dass es nicht nur um Sport geht, und auch nicht exzessiv, sondern dass ich mit einer Art von Bewegung spüre, was tut meinem Körper gut, wo hakt er, und was kann ich tun, es wieder leichter zu machen. In Kombination mit dem Fachwissen von Julia als Ärztin und dem Thema Ernährung und Bewusstsein ist es einfach eine runde Sache, nicht nur fokussiert auf das eine Thema Sport.“  Heidi H.

Dehnung des Hüftbeugers mit Beckenaufrichtung

Wir freuen uns schon auf das nächste Seminar vom 17.-19.11.2017 am schönen Kaiserstuhl in einem Bio-Hotel.

Willst auch Du dabei sein und in Bestform kommen?

– Dann findest du hier im Blog unter Veranstaltungen alles Wichtige und kannst Dich auch gleich anmelden, denn die Plätze sind auf 14 Teilnehmer begrenzt. Bei Fragen melde dich gerne jederzeit bei uns.

Dein INBESTFORM – Trainer Team

Julia und Mathias

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Wild Kräuter-Smoothie

Wildkräuter gehören immer in den grünen Smoothie.Leider wird das oft vergessen. Doch: Wenn nicht jetzt – wann dann? Jetzt schmeckt das frische, junge Grün besonders mild und hat die meiste Power.

Zutaten für 2-3 Personen:
  • 50 g Wildkräuter (z. B. Giersch, Löwenzahn, Brennnessel, Spitzwegerich, Sauerampfer, Scharbockskraut o.ä.)
  • ½ Bund Petersilie
  • 2 süße Äpfel
  • 1 reife Banane
  • 1 reife Birne
  • 2 EL Mandelmus
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 300 ml Kokoswasser
Hinweis:
Wir empfehlen Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau (Demeter, Bioland, Naturland). Sie haben denhöchsten Nährstoffgehalt und die niedrigste Belastung.
Zubereitung:
Wildkräuter und Petersilie waschen. Äpfel, Banane und Birne
grob würfeln. Alle Zutaten in den Mixer geben,
Kokoswasser zufügen und alles zu einem cremigen Smoothie pürieren.
Smoothie in Gläser füllen, garnieren und frisch servieren.
Viele Gemackserlebnisse wünscht das INBESTFORM – Team
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Sitzen tötet, langsam aber sicher!!!

Der Sitzmarathon

Wusstest du, das langes Sitzen Stress für den Körper ist? Es wirkt oft bequem, doch der Körper hat Mühe damit. Ist er doch ein „Bewegungsapparat“ und kein „Sitzapparat“, allerdings verkümmert er heute mehr und mehr dazu.

Deshalb lass uns deinen Bewegungsapparat wieder in Bestform bringen.

Hast Du Lust?

Grafik by Ergotopia

Im Durschnitt sitzen wir heutzutage 80.000 Stunden im Laufen unseres Lebens. 80.000 Stunden, die dich langsam, aber sicher ins Grab bringen. Sitzen ist quasi heute das, was früher das Rauchen war. 5 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen das Rauchens, sogar 5,3 Millionen sind es aufgrund mangelnder körperlicher Aktivität, Bewegungsmangel. Haben sich unsere Vorfahren noch vor relativ kurzer Zeit zwischen 15 bis 40 km am Tag zu Fuß fortbewegt, so kommt der Büroarbeiter heutzutage noch auf 1500 Schritte am Tag, wenn es, er gut läuft. Als Mutter und Hausfrau kommt man sogar noch auf 9,1 km laut Studien, aber wie sollen das jetzt die Väter schaffen!? 🙂

Grafik by Ergotopia

Unsere heutige Spezies wird vielleicht in ein paar Hundertjahren als „Homo sedens“ in den Geschichtsbüchern Eingang finden, als die Sorte Mensch, die 90% des Tages im Sitzen oder Liegen verbracht hat und wahrscheinlich nicht gesund alt geworden ist, dank modernster Medizin und Chemie aber eine lange Leidenszeit hatte. So ergab doch eine dänische Studie, dass nach 10-20 Jahren mit mehr als 6 h Sitzen am Tag, sich die Lebenszeit um 7 qualitätskorrigierte Jahre (7 Jahre bester Gesundheit) verkürzt. Es hat sich bei uns ja schon als normal in den Köpfen eingenistet, dass man halt je älter, desto kränker ist. Heutzutage werden die Menschen, wie wir beobachten kaum noch gesund alt, zumindest nicht die Marathonsitzer.

Folgen für Körper und Geist

  • Metabolisches Syndrom: Fettleibigkeit, Blutfettprobleme, Bluthochdruck, Herzkreislauf-Erkrankungen, Insulinresistenz, Diabetes mellitus
  • Magengeschwüre
  • Niedriggradige Entzündungsherde → Geschwächtes Immunsystem
  • Muskelabbau → Rückenschmerzen, Nacken- & Schulterschmerzen, Bandscheibenprobleme
  • Arthrose, Osteoporose, Rheumatische Erkrankungen
  • Krebserkrankungen
  • Burnout – Depression

Wie jeder Marathonläufer, hat auch der Marathonsitzer nach dem Marathon und während vor allem ab dem 30. km oder der 30. Minute Schmerzen. Und zwar muskulärer bzw. faszialer Art und Weise.

Unsere Muskulatur und unsere Faszien auch als Bewegungsapparat bezeichnet sind kein Statisches System sondern auf Dynamik und Bewegung ausgelegt. Minuten oder Stundenlanges Sitzen führt daher zu Verspannungen und diese wiederum zu Schmerzen. Die sich aber mit Bewegung wieder auflösen. Ein verspannter Muskel bekommt nur 10 % des Sauerstoffs im Vergleich zu einem gut durchbluteten Muskel!

Fasziale Verklebungen in der Lumbalfaszie und der Hüften sind die Folge des Sitzmarathons. Ist das Zwerchfell durch das Sitzen eingeengt behindert dies eine entspannte Bauchatmung für eine gute Sauerstoffversorgung des Körpers.

Auch die Gefäße leiden darunter und der venöse Rückfluss zum Herzen, über die sogenannte Venenpumpe, ist durch Bewegungsmangel behindert – die Folge können Krampfadern sein. Die Mikrozirkulation ist ebenso eingeschränkt – d.h. die Verästelung der kleinen Gefäße – was den Stoffwechsel im Gewebe entscheidend verschlechtert und kleine Entzündungsherde entstehen lässt, was wiederum das Immunsystem schwächt und unnötig beschäftigt. Auch die Leber- und Nierenfunktion ist abhängig von den faszialen Strukturen und der Bewegung des Lendenmuskels. Die Entgiftungs- und Filterfunktion wird dadurch entsprechend eingeschränkt. Für den Fettstoffwechsel fehlen durch die mangelnde Bewegung entsprechende Enzyme, um Cholesterin- und Triglyceride entsprechend zu verstoffwechseln, die Folge sind erhöhte Blutfettwerte und ein erhöhter viszeraler Fettanteil.

„In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu verdienen.   In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzugewinnen.“  Voltaire

Dabei geht es auch ohne viel Geld ganz einfach!

Und weil es so einfach ist, kann es jeder machen!

Denn Bewegung ist günstig, gesund und bekanntlich die beste Medizin und hat nur einen Haken – Du musst es selber machen! Die Verantwortung für deine Gesundheit trägt letztlich du selbst ganz allein. 🙂

Unser Tipp: Die 25–25–50-Regel

  • 25 % des Tages stehen, 25 % des Tages gehen und nur 50 % des Tages sitzen und 100% der Nacht liegen.

Und weitere Tipps für deinen Büroalltag:

  • Telefonieren im Stehen
  • Steharbeitsplatz oder -pult täglich mehrmals nutzen
  • Drucker & Papierkorb außer Reichweite
  • Gehungen statt Sitzungen mit den Kollegen, Klienten, Mitarbeitern
  • Jourfix Bewegungstermine (MMM)
  • Treppe statt Aufzug,
  • Mini-Moving Workouts (MMW)
  • Bewegte (Mittags-)Pause

Und die positiven Erfolge dadurch:

  • schon leichte Bewegung durchbricht schädigende Muster des starren Sitzens – weniger Zivilisationskrankheiten
  • Geringeres Gewicht, weniger Müdigkeit und Stimmungsschwankungen
  • weniger Erkrankungen des Bewegungsapparates – Rückenschmerzen, Arthrosen, Osteoporose und Bandscheibenprobleme
  • Größere physische Leistungsfähigkeit
  • Gesteigerte kognitive Leistungsfähigkeit und Effizienz
  • Mehr Lebensfreude und Lebensqualität

Also bring dich und dein Leben wieder in Bewegung und damit in Bestform.

Hier auf unserem You-Tube Kanal findest du übrigens ein paar hilfreiche Bewegungsvideos für deinen Büroalltag »

Vielen Dank an Ergotopia für die anschaulichen Grafiken

Dein INBESTFORM – Team

www.inbestform.de

Es ist im Flow

Im Flow sein – im Fluss sein

Jeder kennt es aber keiner weiß wann es kommt und wie lange es bleibt!

Der Psychologe, Mihaly Czikszentmihalyi definiert in seiner Flowtheorie den Flow als einen Zustand, in dem sich Herausforderung und Qualifikation, also Können, die Waage halten. Ist die Herausforderung zu groß, reagieren wir mit Furcht und verkrampfen. Ist die Herausforderung zu gering, langweilen wir uns auf die Dauer. In beiden Fällen wäre die  Balance nicht gegeben.

Der Begriff Flow beschreibt nach Mihaly Csikszentmihalyi auch das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit. Wenn wir im Flow sind, sind unser Fühlen, unser Wollen und unser Denken in diesen Augenblicken in Übereinstimmung. Während wir der Tätigkeit nachgehen, spielen für uns weder die Zeit, noch wir selbst eine Rolle und das Handeln geht mühelos vonstatten.

Es ist im Flow.

Ich nehme es so war, dass quasi mein Wesen im Flow ist, mein Ego verschwindet dabei völlig. Wie oben beschrieben spielen wir dann keine Roller oder Identitäten mehr, die Zeit verschwindet, wir sind im Jetzt, der Verstand denkt nicht, denn denken können wir nicht im Jetzt sondern nur in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Wir sind im Gefühl und auf das Wesentliche fokussiert unsere volle Aufmerksamkeit und Energie ist auf die Tätigkeit ausgerichtet.  Ist das nicht cool!? 🙂 Es ist einfach, oder Ich bin. Meditation ohne Räucherstäbchen, Musik und esoterischen Firlefanz!

Ich glaube alle Tätigkeiten können Flow erzeugen. Bei einer genaueren Analyse fand Csikszentmihalyi folgende Bestandteile, die flowerzeugenden Aktivitäten gemeinsam sind (nicht alle Bestandteile müssen gleichzeitig vorhanden sein):

  • Wir sind der Aktivität gewachsen.
  • Wir spüren eine Herausforderung, es braucht entsprechende Fähigkeiten, die Herausforderung und die Fähigkeit passen zusammen.
  • Wir sind fähig, uns auf unser Tun zu konzentrieren.
  • Wir konzentrieren uns vollständig, sind nicht abgelenkt, lassen uns nicht ablenken. Wir hinterfragen die Aktivität nicht. Gleichzeitig (oder auch: dadurch) sind die Sorgen des Alltags aus dem Bewusstsein verdrängt.
  • Die Aktivität hat deutliche Ziele.
  • Wir wissen, was wir tun müssen, um das Ziel zu erreichen.
  • Die Aktivität hat unmittelbare Rückmeldung.
  • Wir wissen oder erfahren, wann wir etwas richtig oder falsch gemacht haben.
  • Wir haben das Gefühl von Kontrolle über unsere Aktivität.
  • Dabei ist es nicht wichtig, ob wir tatsächlich die Kontrolle haben – unser Gefühl für die Kontrolle ist entscheidend.
  • Unsere Sorgen um uns selbst verschwinden.
  • Die Bewusstheit von sich selbst geht verloren. Manchmal erlebt man die Ausweitung des Selbst über die Körpergrenzen hinweg. Es ist keine Zeit zur Selbsterforschung – wir sind einfach.
  • Unser Gefühl für Zeitabläufe ist verändert.
  • Wir haben das Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht.

Diese Bestandteile gelten für alles im Leben: für die Arbeit, das Hobby, die Sportaktivitäten, unsere Partnerschaft oder den Freundeskreis. Für dauerhafte Zufriedenheit und Wohlbefinden spielen Wachstum bzw. Weiterentwicklung eine wesentliche Rolle. Eine Mahlzeit mag hervorragend schmecken – wenn wir sie immer wieder essen, verliert sie ihren Reiz. Unsere Arbeit mag uns gefallen – wenn sie tagaus tagein immer gleich bleibt, wird sie langweilig. Unser Partner mag uns faszinieren – wenn wir uns nicht gemeinsam weiterentwickeln, kommt es wahrscheinlich zur Krise. Entdecke deshalb deinen Partner, deinen Job, dein Leben jeden Tag, jeden Augenblick neu, in dem du nichts all selbstverständlich nimmst. Freu dich und sei dankbar, wenn du am Morgen neben Schatzi erwachst! 😉

Abbildung: Der Flow Channel

 

Wie kommen wir nun in den Flow Zustand?

Wesentlich für die Erreichung des Flowzustands ist also, dass die Herausforderung und Anforderung der Tätigkeit und meine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, meine Qualifikation im ausgewogenen Verhältnis stehen. Ansonsten bist du  entweder über- oder unterfordert.

Wenn Du also bemerkst, dass dein Leben und Tätigkeiten, sei es Beruf, Partnerschaft, Hobby oder Sport dich nicht regelmäßig in den beschriebenen Flowzustand bringen, in dem Zeit verschwindet, du im Tun aufgehst und Klarheit herrscht und du im Fühlen, ansttat im Denken bist, dann hast du

2 Möglichkeiten:

  1. Steigere deine Qualifikation und Fähigkeiten, welche für die Tätigkeit, den Job, die Sportaktivität nötig sind durch Ausbildung, Übung und Training in den Bereichen.
  2. Such dir neue Tätigkeiten, einen neuen Job, Partner, andere Hobbies und Sportaktivitäten oder vereinfache/erschwere diese so, dass sie mit deinen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Einklang sind.

Somit kann jeder den Flow finden.

Beispiele wie und wo ich den Flow erlebe:

  • Mit dem Mountainbike den Berg hinauf. Du tritts genau die Frequenz und den Widerstand/Gang, mit dem Du genau in deinem Pulsbereich bist, wo du weist, dass Du den Berg bezwingen kannst und dich nicht über- bzw. unerforderst. Vertraue dir und deinem Körper und du kommst in den Flow.
  • Oder Du bist bei einem Seminar am coachen und begleiten der Seminarteilnehmer. Du kannst dich ja nicht auf die Fragen vorbereiten und einstellen, weist aber, dass Du alles meistern kannst, weil du die Fähigkeiten hast. Vertraue dir und du kommst in den Flow.
  • Im Büro, beim bearbeiten der Seminarunterlagen und plötzlich ist schon wieder Schlafenszeit und du hast sogar vergessen etwas zu essen oder zu trinken.

Freude und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten scheint mir ein wichtiger Punkt für den Flowzustand zu sein. Was sind deine Stärken und Talente? Was tust Du wirklich gerne? Was ist für dich selbstverständlich? Diese Fragen können dir helfen Tätigkeiten zu entdecken bei denen du den Flow erleben kannst.

„Vertraue dir und der Flow stellt sich ein!“

Ich hoffe du erlebst den Flow auch in allen deinen Lebensbereichen, sonst empfehle ich dir dies zu ändern denn das Leben ist eigentlich ein Fluss und nicht ein Rinnsal.

„Weil du an ihnen wächst, dich der Bestimmung stellst
Gehst du weiter im Text, bisschen in Richtung Held
Bist du am Ende verbrennst, wie’n Stern am Himmelszelt
Und etwas weiter entfernt, erneut vom Himmel fällst

Und da sich das wiederholt, in alle Ewigkeit
Werden die Mühen belohnt, und zwar zu jeder Zeit
Und wir erblühen erneut, ja wir verglühen vielleicht
Doch ich werds üben nicht leid, und mach mich wieder bereit – und immer wieder bereit

Ich war so manches mal gestrandet doch ich stand wieder auf          Und auch am Boden zerstört hörte ich nie damit auf
Zu wissen, dass ich mich, was immer kommt, ergeben muss
Und wenns noch schlimmer kommt, dann weil ich es erleben muss
Ich schwimm nach oben, gehe unter und bin immer im Jetzt
Ich steh auch immer wieder auf, weil ich mich nie widersetz
Ich war schon immer in Bewegung und ist irgendwann Schluss
Dann war mein Leben bis zu jenem Tag ein einziger Fluss“         (Thomas D „Fluss“)

Wo bist Du im Flow? – Über deine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

 

bewegt•sein, ernährt•sein, bewusst•sein.

Bring Dich in Bestform. Gerne unterstützen wir Dich dabei

Mathias Wengert – INBESTFORM-Gesundheitsmanagement

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www.facebook.com/inbestform.de

 

DIE PERFEKTE SMOOTHIE-FORMEL

Anregungen für deinen Frühstücks-Smoothie

Die meisten Menschen beschreiben mir in den Ernährungsanalysen, dass sie morgens (Toast-)Brot mit Marmelade, Honig oder Ähnliches zu sich nehmen oder garnichts ausser einem schnellen Kaffee. Wie ich finde keine gute Basis für den Start in den Tag, keine Energie, Nährstoffe und ausreichend Flüssigkeit.

Was braucht dein Körper am Morgen?

Ich gebe ihm immer zuerst ein großes Glas warmes, stilles Wasser, um die Körperzellen optimal mit Flüssigkeit zu versorgen, die sie über die Nacht verloren haben. Danach mache ich mich an die Frühstückvorbereitungen. Ich habe für mich als perfektes, energiereiches und pflanzliches Frühstück Smoothies entdeckt. Gerne möchte ich euch eine perfekte Smoothie-Formel weitergeben, wir ihr ganz einfach jeden Tag vielfältige Smoothie-Alternativen für euch bereiten könnt. Neben der Tatsache, dass Smoothies fast vollständig aus rohem Obst und Gemüse bestehen, sind Smoothies auch sehr gute Träger für andere nährstoffreiche Zutaten. Für die Zubereitung braucht ihr natürlich einen leistungsstarken Mixer. Für größere Mengen empfehle ich die Mixer von Bianco, zumindest bin ich persönlich mit diesem Fabrikat sehr zufrieden, es gibt aber  genügend andere auf dem Markt. Für kleinere Mengen, also eine einzelne Portion eignet sich auch sehr gut der „Personal Blender PB350“ (findet ihr z.B. auf www.keimling.de). Der Vorteil dabei ist, du hast auch die Möglichkeit damit Leinsamen etc. zu schroten und du hast tolle Behälter direkt zum mitnehmen ins Büro und der Spülaufwand ist sehr gering! 🙂

Alles was du brauchst hier auf einen Blick…

So könnte deine Frühstückszubereitung aussehen!

Zutaten für den perfekten eigenen Smoothie

  • 1 weiche Frucht: Banane oder Avocado
  • 2 kleine Handvoll gefrorene oder frische Früchte: Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Mango, Ananas, Pfirsiche
  • 2-4 EL Proteinpulver, gerne auch gemischt: Hanfprotein, Erbsenprotein, braunes Reisprotein (meine Empfehlung: Veganer Proteinshake Schoko/Vanille www.lifeplus.com/inbestform )
  • 2 EL Bindemittel: Gemahlene Leinsamen, Mandelmus oder anderes Nussmus, eingeweichte rohe Mandeln  (einige Stunden einweichen und vor Gebrauch abspülen), Haferflocken ganz oder gemahlen, Walnüsse
  • 1 ½ EL Öl (optional): Leinöl, Hanföl, natives Kokosöl
  • 350 ml Flüssigkeit: Wasser, Hafer-, Reis-, Hanf-, Mandelmilch, aufgebrühter Kaffee/Espresso
  • Superfoods als optionale Zutaten: Ganze Spinat-, Mangold- oder Salatblätter, Macapulver, Acai-Pulver, Moringa-Pulver, Brennessel-Pulver, rohe Kürbiskerne (Schale entfernt), Zitronen-/Limetten-Saft, eine Prise Meersalz, Kurkuma, Cayenne-Pfeffer
  • Wasser und Süßungsmittel je nach Bedarf

Zubereitung

Eine oder mehrere Zutaten aus jeder Kategorie auswählen und in den angegeben Mengen in den Mixer geben. Mixen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Eventuell nach dem probieren etwas Wasser oder Süßungsmittel zugeben.

Zu den Süßungsmitteln: Bitte kein raffinierter Zucker sondern lieber Erythrit, Stevia, Kokosblütenzucker, Xylit oder auch Agavendicksaft (hoher Fruchtzuckergehalt, daher nur vor dem Training zugeben), Datteln entsteint (2-3 Stück). Ich persönlich brauche keine weitere Süße im Fruchtsmoothie, aber viele sind es noch gewohnt und quasi Zuckerjunkies! 😉 Entscheide selbst, ob du die Sucht beenden möchtest! Steige zunächst auf Alternativen um und reduziere dann die Menge oder entscheide dich einfach sofort damit aufzuhören.

Deine individuelle Zusammenstellung ergibt 2 Smoothies (ca. 450 ml pro Smoothie), probier es einfach aus, es ist ganz einfach und sehr lecker, nahrhaft und gesund. Stell dir deine ganz eigenen Kreationen und Geschmacksrichtungen zusammen und staune über die geschmackliche Vielfalt.

Ich bin gepannt auf euer Feedback und eure eigenen Smoothie-Kreationen. Gerne kannst du diese hier in die Kommentare posten oder mir auf Facebook.com/inbestform.de schicken.

Viel Gaumenfreude!

Mathias Wengert

INBESTFORM-Gesundheitsmanagement

www.inbestform.de